Programm-Details

Hafentour

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Entdecke das Kulturquartier am Alten Hafen

Die Hafentour ist, wie im letzten Jahr, als Wandelkonzert und Kulturspaziergang konzipiert. Das Kulturquartier Alter Hafen präsentiert sich wieder mit allen seinen Kulturorten und erstmals mit einem Schwerpunkt – Süd- und Mittelamerika. Das blaue Meer, gute Musik, Tanz, ein Gläschen in der lauen Sommernacht: Würzburg feiert das Latin- und Karibikflair.
 
Startpunkt ist im Museum im Kulturspeicher: Der neue Kulturreferent Achim Könneke begrüßt die »Flaneure« um 17:30 Uhr. Im Anschluss eröffnet  er die Tour und das junge Saxophonquartett Passion4Saxxes aus Schweinfurt (Jugend musiziert Preisträger) mixt auf seine ganz eigene Art Klassik und Jazz dazu. Außerdem geben die Expertinnen des Kulturspeichers kurze Einführungen in die Konkrete Kunst; dann darf durch die Museumsräume flaniert werden.
 
Zwar bietet sich Kunst an, auch mal länger zu staunen – die Hafentour bietet aber noch viel mehr. Es gibt einiges zu entdecken – basteln Sie sich einfach Ihren ganz persönlichen Spaziergang. Die Konzerte und Aufführungen an den einzelnen Standorten finden jeweils zwei Mal statt (Anfangszeiten siehe im Programm). Zum Abschlusskonzert mit »Puente Latino« (ab 20:30 Uhr) sollte man allerdings rechtzeitig auf die Hafentreppe zurückgefunden haben.
 
Und die Stempelkarten? An jeder Kulturstation gibt’s einen Print auf die Karte und wenn sie voll ist, hat man alle Stationen absolviert. Auf der Arte Noah, als letztem Stopp, gibt’s für jede Stempelkarte ein kleines Präsent – auch wenn sie nicht voll sein sollte.
Noch wichtig: Alle Kulturstationen – außer der Arte Noah – sind auch für auch Menschen mit Mobilitätseinschränkung zu erreichen.

1. Museum im Kulturspeicher

Die ständige Ausstellung der Sammlung Ruppert ist eine der wichtigsten und umfassendsten Ausstellungen für Konkrete Kunst in Europa. Zur Hafentour steuert das Museum eine Performance bei, die Werke südamerikanischer Künstler in die Darbietung miteinbezieht.

2. MS Zufriedenheit

Der Club und Museumscafé öffnet Terrasse + Biergarten für die Hafentour mit kleinen Leckereien. Die Musik kommt live vom Mischpult und vom DJ, der – Überraschung! – hier allerdings noch nicht verraten wird. Außerdem kann man nach dem Konzert von »Puente Latino« dort weiterfeiern.

3. BBK-Galerie

Der Ausstellungsraum beherbergt aktuell die Sommerausstellung der Mitglieder des BBK-Unterfranken mit dem Titel »Körperkult«. Sie zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung künstlerische Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie etc. pp.

Außerdem gibt’s ein musikalisches Schmankerl: Der Pianist und Keyborder Jan Reinelt – sicher kennen ihn noch einige aus der Soundlounge im BOCKSHORN – tastet sich durch das Repertoire der lateinamerikanischen Jazzszene. Da swingt sogar die Kunst.

4. Druckwerkstatt

Die Künstlerin und Leiterin der Druckwerkstatt Kristin Finsterbusch präsentiert die Möglichkeiten des offenen Ateliers für manuelle Drucktechniken. In zwei Vorführungen (18:30 + 20 Uhr) gibt sie eine Einführung in den Flach- (z. B. Lithographie) und Tiefdruck (z. B. Radierung), die gebräuchlichsten Techniken in der künstlerischen Druckgrafik, und demonstriert, dass Kunst zu einem guten Teil auch Arbeit ist.

5. tanzSpeicher Foyer

Entspannen und genießen: Der tanzSpeicher öffnet sein Theaterloft im 1. OG. Zum Thekenbetrieb gibt’s Live-Musik mit dem Gitarren-Duo Bernhard von der Goltz und Oliver Thedieck. In der Bar kann man etwas trinken, chillen und den Gitarrenklängen der zwei Könner lauschen, die ihr Programm ganz auf das Karibik-Motto der Hafentour abgestimmt haben.

6. tanzSpeicher Bühne

Das „Kollektiv Anderer Tanz“ zeigt im Theatersaal im Basement sein Können und gibt einen interessanten Einblick in die Sparte „Modern Dance“. Der tanzSpeicher ist (Zitat: Die Deutsche Bühne) „... eine der wichtigsten Adressen Bayerns für den zeitgenössischen Tanz“. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

7. Theater Bockshorn

Die Kabarett- und Kleinkunstbühne zählt zu den bedeutendsten im deutschsprachigen Raum. Theaterchef Repiscus und sein Team öffnen trotz Sommerpause die Türen für die Hafentour.

Eingeladen hat er den Kabarettisten Mäc Härder, der in einer coolen Mischung aus bodenständigem Charme und gerissener Weltläufigkeit Aspekte fränkischer Lebensformen auf den kabarettistischen Punkt bringt. Der Bamberger mixt Kabarett, Artistik und Comedy auf geniale Art und aus der Sicht eines Franken. Schöne abstruse Welt: logisch, dass er mit dem Fränkischen Kabarettpreis (Ehrenpreis) ausgezeichnet wurde.

8. Oskar-Laredo-Platz

Der Ort vor dem Kulturspeicher ist die Adresse aller Kulturspeicher-Anrainer. Namensgeber ist der Würzburger Kunstgewerbehändler, königlich-bayerische Hoflieferant und Förderer der Modernen Kunst, Oskar Laredo (1878–1966), der 1937, nach einem Jahr KZ-Internierung, gezwungen wurde, in die USA zu emigrieren. Hier gibt es Gelegenheiten zum Ausruhen und Austausch.

9. Arte Noah

Um den Hafensommer so richtig zu feiern, hat sich der Kunstverein Würzburg e. V. eine tolle Aktion ausgedacht.

Stimmungen! Leute! Gefühle! Impressionen!
Jede(r) kann mitmachen: Bringt Eure ganz persönlichen Impressionen aus den vergangenen 10 Hafensommer-Festivals als Print-Abzug zur Arte Noah, dem Kunstschiff am Alten Hafen (Abgabe vom 17. Juni bis 18. Juli jeweils von Do bis Sa von 15–18 Uhr, So bereits ab 12 Uhr).
Aus den abgegebenen Fotos stellen die Mitglieder des Kunstverein eine interessant und ganz persönliche Ausstellung zusammen, die während aller Konzertabende zu sehen ist: Eintritt frei!
 

Außerdem lässt es sich auf dem Schiff und der schwimmenden Galerie des Kunstvereins Würzburg e. V. vortrefflich ausruhen, mit den anderen »Flaneuren« ins Gespräch kommen und sich austauschen. Und wer dort seine Stempelkarte abgibt, erhält ein kleines Präsent.

10. Hafensommer Festivalbereich

Zum Abschluss der Hafentour 2018 flutet karibisches Lebensgefühl den Alten Hafen. Von 20:30–22 Uhr spielen »Puente Latino« ihren mitreißenden Karibik-Latin-Sound. Die multinationale Truppe (aus Spanien, Kuba, Deutschland, Kolumbien, Ecuador und Argentinien) um Àlvaro Amador begeistert ihr Publikum mit unbändiger emotionaler Spiellust, leichtfüßig-temperamentvollen Songs, lateinamerikanischer Lebensfreude und musikalischer Qualität. Die verschiedenen kulturellen Lebenserfahrungen und Identitäten innerhalb der Combo prägen auch die Musik: ohrwurmgeladene »Coros« und rhythmischer Gesang verschmelzen zu einem exotischen und modern-kraftvollen Sound. Und der geht sofort in die Beine und wer nicht gleich selbst tanzt, dem tanzt das Herz. 

Hörprobe

Website der Band

11. Das Boot

DJ Norb

Heiße Rhythmen gibt's auf dem Clubschiff, wenn DJ Norb aus Nürnberg (18–20 und 22-1 Uhr) zum Tanz lädt. Da kommen nicht nur Tanzlustige auf ihre Kosten, sondern alle Fans von Clubmusik. Und noch ein Goodie: Von den Freidecks aus  hat man den besten Blick auf das Kiliani-Feuerwerk (ca. 22:30 Uhr)

Norb hat mit seinen zahlreichen Veranstaltungen viel Leben in die Nürnberger Latin Szene gebracht. Als Tänzer, weiß er genau, auf welche Lieder gut getanzt werden kann und erzeugt durch Hingabe und Kontakt zu den Gästen einzigartige Party-Stimmungen.
Seit über 13 Jahren ist Norb mit Salsa aktiv und hat seit Anfang 2013 seine Leidenschaft zusätzlich zum Kizomba entdeckt. Als Organisator und Mitgründer der KizomBachataLounge stärkt er nun auch die Kizombagemeinde und bietet mit dieser Partyreihe einen schönen Kontrast zu seinen erfolgreichen Salsaparties.

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