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Andreas Kümmert

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Nobodys' Fool

Kümmerts Wurzeln liegen im Blues und Rock ’n’ Roll der 1960er- und 1970er-Jahre. Quelle seiner musikalischen Entwicklung war die Plattensammlung seines Vaters, der selbst als Trompeter aktiv ist. Mit neun Jahren lernte Andreas Schlagzeug und mit 13 Jahren Gitarre.
Als er den entscheidenden Schritt für seine Karriere tat, hatte er schon einen längeren musikalischen Weg hinter sich (Schülerband, eigene Gruppe, Gigs in der näheren und weiteren Region und deutschlandweit): 2013 meldete er sich für die Casting Show »Voice Of Germany«. Und er kam, sah und siegte.

Seine brachiale Authentizität hat nicht zufällig Millionen elektrisiert. Die Menschen schätzen seine ehrliche, direkte, gradlinige und durchaus oft sperrige Art. Da passt es auch, dass er seine Songs in der Regel selbst schreibt. Auf seinem Album »Recovery Case« kann man Kümmert ganz ursprünglich und ohne Filter erleben. Er wirkt wie befreit aus tiefster Seele, ist rückhaltlos wahrhaftig und zeigt dabei gleichzeitig Kraft und Coolness, entspannte Lockerheit und konzentrierte Professionalität.

Das Album ist für ihn wie eine Schatulle, in der sich die Dinge fürs Seelenheil aufbewahren lassen. Für sein »Recovery Case« hat er sich Zeit genommen. Die Zeit, die es halt braucht, um sich bis ins Detail einzubringen. Für Songs mit Ecken und Kanten, die gleichsam ein Spiegelbild seiner Persönlichkeit sind. Da nutzt er die komplette emotionale Palette – von großer Wucht bis zum sensiblen Zwischenton. Auch beim Hafensommer 2018 bringt es richtig Spaß zuzuhören, wenn Kümmert seine unglaubliche stimmliche Variationsbreite abruft, ganz unverkrampft, cool und gechillt. Er kann sich blind auf sein Organ verlassen; diese Stimme könnte auch kreative Leerräume überbrücken. Umso schöner, dass sie das nicht muss, weil es keine gibt. Stattdessen transportiert sie einige der besten Hooks, die seit langem zu hören waren. Seine aktuelle Tour heißt »Keep my heart beating«.
Und es ist sicher, dass auch die Herzen seines Publikum schlagen – nur vielleicht etwas schneller als sonst.

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Support: Hannah & Falco

Intime Harmonie: Das junge Musikduo aus Würzburg schreibt Songs zwischen Folk, Pop und Americana. Noch vor nicht so langer Zeit war Falco bei der Formation Chapter 5 aktiv, hat dort mit seinen Musikerkollegen den Preis für Junge Kultur in Würzburg (2016) erhalten und es 2017 bei BR 2 »Heimatsound« bis ins Finale geschafft. Doch das ist (leider) Geschichte; dafür steckt er jetzt sein ganzes Herz in das neue Duo-Projekt »Hannah & Falco«.

Ähnlich wie bei ihren Vorbildern Bon Iver (USA), Lisa Hannigan (IRL) oder Angus & Julia Stone (AUS) findet man bei Hannah & Falco keine Songs, die mit Pauken und Trompeten um die Ecke kommen. Stattdessen gibt es zarte gefühlvolle Texte, die anrührende, eindringliche Themen aufgreifen. Gereiftes Songwriting und wunderschöne, zweistimmige Gesangslinien über desillusionierte Liebe, Trauer und jugendliche Unsicherheit sind die Basis für eine Musik, in der man sich völlig verlieren kann und die einen nicht so schnell wieder loslässt. Obwohl das Duo erst seit eineinhalb Jahren zusammen Musik macht, schimmern doch die Zuneigung und das Vertrauen ihrer fünfjährigen Beziehung durch. Zusammen mit ihrer Begleitband »Familiar Faces« haben Hannah Weidlich und Falco Eckhof ihre erste EP »Blind For The Moment« aufgenommen und dafür drei Tage lang einen Raum in Falcos ehemaliger Schule zum Tonstudio umfunktioniert. Den Großteil ihrer Songs haben sie – in genre-typischer Tradition – live eingespielt.
Das Ergebnis ist pure Magie: Intime Folk-Balladen, poppig angehaucht, die von Hannahs und Falcos mehrstimmigem Harmonie-Gesang leben und auch von der knisternden Chemie zwischen den beiden. Mit den »Familiar Faces« haben Hannah und Falco nun die perfekte Band zu ihrer Unterstützung gefunden: Kontrabass, Klavier und Schlagzeug runden die Lieder in wunderbar entspannter Weise ab, machen Freude bei schnelleren Songs und schaffen eine fragile Tiefe.

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