Künstler / Programm

Freitag, 21.07.2017

Sparda-Bank Classic Night

Philharmonisches Orchester & Special Guest

Samstag, 22.07.2017

Hafentour

In diesem Jahr startet die neu kreierte Hafentour mit ganz viel Lokalkolorit im Museum im Kulturspeicher. Dort gibt es mit dem jüngsten und frechsten Bläserensemble Bräss Bändl aus Kürnach ordentlich was auf die Ohren. Und dann geht’s auf eine kunstsinnige Exkursion zu den vielen Orten im Kulturquartier am Alten Hafen. An allen gibt es was zu sehen, zu hören und zu genießen: Musik und Tanz, Kunst und Kabarett (mit Robert Alan, Preisträger für Junge Kultur 2017), Videoinstallationen und und und.

Nach diesem bunten eindrucksreichen Streifzug lässt es das Würzburger Trio Red Manhole (ca. 21:30 Uhr) auf der Hafenbühne noch mal richtig krachen. Da ist nix mit Mainstream, dafür gibt’s mitreißenden, virtuosen, etwas schrägen und ziemlich originellen PolkaPunkBeatJazz.


Sonntag, 23.07.2017

Vielleicht ist es die beste Funk Unit aller Zeiten, die Nils Landgren seit 2010 dauerhaft um sich schart: Eine Groove-Connection mit kombinationsstarken Teamplayern und beschlagenen Edeltechnikern. James Brown meets Parliament meets Crusaders meets Funk Unit – so könnte man Mr. Redhorns Spielkonzept auf „Teamwork“ umschreiben. „Teamwork“ ist Party-Stimmung pur. Locker-lässig zirkulieren die Töne durch die Reihen, brillante Bläsersätze wechseln ab mit ekstatischen Solos, tanzbare Beats und fulminante Tempoverschärfung, cooler Gesang und starke Melodien.


Montag, 24.07.2017
Foto: Lukas Mäder

MIGHTY OAKS – Atmosphäre und Emotionen

Wenn die Sonne hinter den Weinbergen versinkt, ist es Zeit, sich einen Platz unter den „Mächtigen Eichen“ zu suchen. Mighty Oaks, das sind Ian Hooper, Claudio Donzelli und Craig Saunders. Die drei Jungs stammen aus ganz unterschiedlichen Regionen der Welt. Sie kommen aus den USA, aus England und aus Italien. Sie trafen sich 2010 in Hamburg und landeten dann alle in Berlin. 2014 erschien ihr Debütalbum „Howl“ und sprang gleich auf Anhieb in die Top Ten der Charts. Es sind großartige Indie Folk-Songs, mit denen sie ihr Publikum begeistern.


Dienstag, 25.07.2017

Das neue Format für junge Leute am Alten Hafen, gesponsert von der Sparda Bank, gibt es, nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, auch 2017 wieder. Würzburger Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter haben die Möglichkeit, das Festival aktiv zu erleben und mit zu gestalten: Sie lernen den Ort und auch die Musik des Hafensommers kennen und können unter Anleitung von professionellen Künstlerinnen und Künstlern einen Tag lang in künstlerischen Workshops und einem Open Stage Format mitwirken. Am Abend gibt es wieder ein sehr cooles Konzert, diesmal mit Raggabund & The Dubby Conquerors. Der Eintritt ist frei!

18 Uhr Young Harbour Open Stage: Junge Gruppen – diesmal alle aus 'Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage' – präsentieren sich auf der famosen Hafensommerbühne mit ganz unterschiedlichen Darbietungen: Sound, Gesang, Wortkunst ...
Kongenialer Moderator ist Andy Sauerwein.

20:30 Uhr spielen zum Abschluss dieses ereignisreichen Tages Raggabund & The Dubby Conquerors


Mittwoch, 26.07.2017

Ein Konzert mit Gisela João ist wie ein Ausflug in die Welt des Fado. Sie lädt ihr Publikum ein, einen intimen Blick in ihre eigene und in die Gefühlswelt dieses portugiesischen Musikstils zu wagen. Ihre unverwechselbare Stimme ist ohne falsches Pathos: direkt, ungeschliffen, dunkel, herausfordernd und dramatisch. Wie in ihrer Heimat und von Rio bis London, von New York bis Kopenhagen, wird Gisela Joãos unbekümmerte Bühnenshow mit Sicherheit auch das Würzburger Hafensommerpublikum begeistern. Ihr aktuelles Album heißt Nua.


Donnerstag, 27.07.2017
Copyright by the Artist

MAX MUTZKE – Energie und Emotion

Er hat diesen natürlichen Soul in der Kehle, der kraftvoll klingt und zugleich verletzlich. Doch so viel Energie in Mutzkes Stimme auch liegt – der vermag diese markante Bruststimme mit seiner Kopfstimme virtuos zu verbinden.
Mutzke bewegt sich nahezu traumwandlerisch zwischen Pop, Soul und Funk und baut durchaus auch jazzige Momente in seine Konzerte ein. Seine Musik ist ein gelungener Mix aus emotionalem Sound und spannungsreichen Harmonien, die das Publikum sofort mitreißen.


Freitag, 28.07.2017

Aus musikalischer Sicht sind wohl die meisten heute populären Stile aus migrantischen Erfahrungen und dem Clash von Kulturen entstanden. Eines der besten Beispiele hierfür ist mit Sicherheit der Blues. Sein Weg führte bekanntlich von Westafrika über die Sklaventransporte in die Karibik und die Südstaaten und von dort bis in die Bars von Chicago oder Harlem der 1930er-Jahre, er fand weltweite Ausstrahlung als Grundlage des Rock‘n‘Roll, des Soul, des Rap und lebt bis heute in unzähligen Interpretationen fort. Dieser ebenso tragischen wie großartigen Geschichte von Entwurzelung und Wanderung, von Hoffnung und der Suche nach Identität versuchen wir in einer langen Blues-Nacht nachzuspüren.


Samstag, 29.07.2017

Bukahara gelten als sensationelles Juwel in der deutschen Poplandschaft. Eine Band, vier Musiker, drei  Kontinente.
Stimmen  und  Songs,  mit  geradezu  magischer  Anziehungskraft. Die vier studierten Musiker erfinden ihren eigenen Sound –ohne Klischees und ohne Konventionen. Ihr Konzept ist das gezielte Durchbrechen musikalischer Grenzen. Die Vier verleihen den unterschiedlichen kulturellen Wurzeln und Identitäten innerhalb ihrer Band einen eigenen unverwechselbaren Ausdruck. Live wirkt der Bukahara-Kosmos wie ein gelungener Spagat zwischen ansteckender Leichtigkeit und enthusiastischer Hingabe. Es entsteht eine weltläufige, entspannte sowie raffiniert gespielte Popmusik, die in Deutschland selten geworden ist.


Sonntag, 30.07.2017
Foto: Peter Rauch

SEVEN – musikalische Naturgewalt

SEVEN gilt als der! Live-Musiker der Schweiz. Ein halbes Jahr „Schauen, Hören, Selbermachen und mit Vorbildern spielen“ in den USA, hat seine Karriere so richtig gepusht. Der Eidgenosse hatte seine künstlerischen Vorbilder gesucht, gefunden und „nebenher“ seinen persönlichen Stil entwickelt. Man merkt, dass ihn die Arbeit mit Künstlerinnen wie Amy Winehouse, Lauryn Hill, Lionel Richie, James Poyser und einigen anderen Cracks nachhaltig beeinflusst hat. Sie hat ihm aber auch gezeigt, dass er sich mit seiner Stimme nicht verstecken muss.

 


Montag, 31.07.2017

Mit dabei sind natürlich er, Jochen Volpert und seine Band sowie seine Frau Carola Thieme (Thieme.Volpert), Todor "Toscho" Todorovic und Andreas Kümmert. Eine erlesene Truppe für ein ausgesuchtes Publikum. Der Gitarrist Volpert tummelt sich in den Genres Blues, Rock, Country und Jazz. Mit seiner Band steht er für vielseitigen und eigenständigen Sound.
Mit Carola Thieme bittet er seine eigene Frau auf die Bühne. Zusammen sind sie „Thieme.Volpert“ und zwischen seinem warmen Gitarrensound und ihren intensiven und gefühlvollen Vokalexkursionen entstehen musikalisch-kreative Zwiegespräche.
Todor Todorovic, den alle Welt nur „Toscho“ nennt, und seine Mannen zelebrieren den Blues. Toscho lässt seine Gitarrenklänge wie Perlen ins Publikum fallen und seine unverwechselbare Stimme gibt den Songs ihren markanten Ausdruck.
Andreas Kümmert liebt ausgedehnte Ausflüge in den Retro-Garten, als der Rock ´n Roll noch an die eigene Botschaft geglaubt hat. Es gelingt ihm mühelos, sich seinem Publikum direkt ins Herz zu spielen und zu singen. Großes Kino.


Dienstag, 01.08.2017

Dass auch Würzburg ein fruchtbarer Nährboden für künstlerische Qualität sein kann, zeigen die beiden Acts dieses Abends: Lilly Among Clouds und Spaceman Spiff.

Lilly Among Clouds steht für Popsongs, die majestätisch aber kitschfrei rüberkommen. Die junge Wahl-Würzburgerin schreibt große Popliteratur. Rund, aber für den Kloß im Hals. Wie eine Collage, dramatisch, vielschichtig, weit. Eine Stimme zum darin Eintauchen und Wohlfühlen.

Spaceman Spiff findet Melodien und poetische Worte für große Gefühle. Ein Garant für "Good Vibrations" am Alten Hafen: Das geneigte Publikum darf sich schon jetzt über nahegehende Texte, schöne Musik, jede Menge Klamauk und die eine oder andere spontane Geschichte freuen.


Mittwoch, 02.08.2017

TINGVALL TRIO – melodiöser Skandinavien-Jazz

Das Trio um den schwedischen Pianisten Martin Tingvall gehört zu den Wegbereitern des zeitgenössischen Jazz. In Würzburg stellen die Drei ihre neue Studio-CD vor. Die Songs hat Tingvall alle selbst komponiert und arrangiert. „Bei über hundert veröffentlichten Songs ist es sehr schwierig, sich nicht selbst zu kopieren“, sagt Martin Tingvall. "Aber das ist unserer absolutes Credo: Not a copy of ourselves." Bei einem Test-Konzert in der Elbphilharmonie haben die drei Musiker einige ihrer neuen Songs schon einmal live am Publikum getestet – es gab ein phänomenales Echo.

 


Donnerstag, 03.08.2017

Lambchop mit ihrem Mastermind Kurt Wagner sind ein Phänomen. Alle ihre Alben, so unterschiedlich sie sein mögen, werden von Musikkritikern und -fans regelmäßig gefeiert. Die Konstante in ihrer Musik ist die ruhige, rauchige und tiefe Stimme von Kurt, die den immer entspannten Sound der Band prägt. Mit ihrem neuen Album „Flotus“ verlassen Lambchop bekannte Pfade und gehen ein neuartiges Wagnis ein: Wagner benutzt seine Stimme als „Hauptinstrument, bastelt daraus Beats, nutzt Prozessoren, Filter und Sequenzer. Und seine Musiker tragen kongenial ihren Anteil bei und sorgen dafür, dass die Musik letztlich doch nach Lambchop klingt. Allein die Songs: Es beginnt mit einem 12-Minüter und endet mit einem 18-Minuten-Werk, so fein, so subtil und so voller generöser Zurückhaltung; es ist umwerfend. Dieser letzte Song namens „The Hustle“, gehört sicherlich zum Schönsten und Besten, das Wagner in den letzten 20 Jahren auf ein Album gepackt hat. Das wird gerade die vielen Fans in Deutschland freuen.


Freitag, 04.08.2017
Foto: Ensen

Zu unserem zweiten thematischen Abend (nach dem Migration Blues im Juli) haben sich zwei echte Legenden angesagt. Beide verbindet ihre Herkunft aus Nordafrika, speziell dem Maghreb – einer Region, die aktuell in Mitteleuropa ganz einseitige, negative Assoziationen auslöst. Doch Nordafrika steht letztlich nicht nur für extrem gastfreundliche Menschen, sondern auch für eine vielfältige Kulturlandschaft, speziell im musikalischen Bereich.


Samstag, 05.08.2017

Die Formation ist eine der bekanntesten Bands in Chile. In ihrem Heimatland füllen sie ganze Stadien. Dort sind sie, nach eigener Aussage „una de las orquestas más importantes de Chile“, also eines der wichtigsten Orchester Chiles. Aufgespielt werden Cumbia, Bolero, Reggae und was lateinamerikanische Musik sonst noch Feines zu bieten hat.


Sonntag, 06.08.2017
Foto by Françis Vernhet

Die Kubanische Musik ist international. Ihre wichtigsten Wurzeln gründen in Spanien und Westafrika. Im Laufe der Zeit sind auch Einflüsse anderer Länder hinzugekommen: Zum Beispiel aus Frankreich, den USA und Jamaika. Umgekehrt hatte die kubanische Musik auch entscheidenden Einfluss auf die Musik in anderen Ländern. Sie inspiriert wiederum die Musik in Argentinien, Ghana, Westafrika oder Spanien und auch Deutschland.

Unsere "Kubanische Nacht" bringt zwei sehr unterschiedliche Gruppen zusammen: Eliades Ochoa from Buena Vista Social Club® mit seiner Grupo El Patria und die Band Los Dos Y Compañeros. Kuba und die Oberpfalz. Das wird richtig richtig gut, denn beide Formationen sind einzigartig.