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15.08.

20:30

19.-/16.- €

Konzert: "Oh, Pop-Kultur, was wärst du ohne deine Mythen, deine Licht-Gestalten?"

PeterLicht (D)

 

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von Matthias Braun Architekt, Würzburg und Ingenieurbuero Leiser, Würzburg

 

"PeterLicht - Musiker, Schriftsteller, Phantom (…) der Mann, der die Unsichtbarkeit perfektioniert hat (…) eine Kunstfigur und wird mit jedem Album ein bisschen berühmter. Als Meinrad Jungblut landete der Musiker den Sommerhit 2000: "Sonnendeck" – der Refrain wurmte sich seinen Weg in fast jedes Ohr (…) 2007 las PeterLicht 'Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends' beim Bachmann-Wettbewerb …" (Bayern 2)

Slogans aus dem entfremdeten Leben, mit einer Leichtigkeit gesungen, die tröstet, ohne Identifikation anzubieten. Ob nun mit fragmentierter Systemkritik, versprengten Utopieresten oder launigen Pamphleten – der Wortkünstler Licht springt zwischen großer Geste, subversiver Zeitdiagnostik und schillerndem Detail hin und her, konstatiert Befindlichkeiten und Ängste, ohne gravitätische Repräsentationsmodelle zu bedienen.

 

„Selbst in seinen Texten folgte PeterLicht dem Prinzip einer humorvollen Zerstreuung und anarchischen Wendigkeit, innerhalb derer kein Gedanke und keine Beobachtung davor sicher waren, ausgetestet und angerissen, ironisiert oder poetisiert zu werden. Ob nun mit fragmentierter Systemkritik, versprengten Utopieresten oder launigen Gebäudebeschimpfungen, der Wortkünstler PeterLicht sprang zwischen großer Geste, subversiver Zeitdiagnostik und schillerndem Detail hin und her, um Befindlichkeiten und Ängste zu konstatieren, ohne gravitätische Repräsentationsmodelle zu bedienen.“ (Thomas Melle)

„… was der Multiinstrumentalist mit elektronischen und analogen Mitteln an Melodien und Popappeal auffährt, dürfte sich auch im gleichgeschalteten Musikmainstream durchsetzen …“ (kulturnews.de)

„… findet man Harmonien, Melodien und Songstrukturen, die in der hiesigen Poplandschaft ungewöhnlich sind. Selten. Das gilt auch für PeterLichts’ Texte. Seine Pamphlete verpackt er geschickt in verschachtelte, manchmal etwas anstrengende, oft aber überwältigende Poesie. „Ich denke / also bin ich / bin ich nicht! / und kauf’ mir was“. Der gesichtslose Herr aus Köln wird immer sympathischer. Musikalisch wie textlich.“ (blogs.taz.de/popblog)

„Wenngleich es scheint, als habe der Künstler die Lust an der Negation verloren, gibt es auch auf dem vierten Album noch ein wenig Politisierung: ‚Marketing‘ beklagt in grandioser Atemlosigkeit die Glätte und Unwiderständigkeit im Neoliberalismus, in dem das unverbindliche Dauergrinsen zum selbstverständlichen mimischen Selbstpräsentationsmodus geworden ist. In ihm wird einer Zeit nachgetrauert, in der es zwar auch schlimm stand, der Feind aber wenigstens noch erkennbar war.“ (Spex)

http://www.myspace.com/peterlichtmusic

http://www.peterlicht.de