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07.08.

20:30

17.-/14.- €

Konzert: "Wer auf dem Kopf steht, der hat den Himmel als Abgrund unter sich"

zehnder kraah (CH)

 

Christian Zehnder (siehe 'Heimatklänge' vom 'Accordion Tribe' Regisseur Schwietert!), ein Stimmakrobat im Spannungsfeld von Melodien und Humor, Geist und Gefühl, hat sich in den vergangenen Jahren vor allem auch mit "Stimmhorn" international einen Namen gemacht (genau wie Erika Stucky auf einem etwas anderen Terrain) und gilt als einer der außergewöhnlichsten Stimmkünstler weltweit. Er evoziert mit seinen Kompositionen Geschichten und kommuniziert in seinen Gesängen über alle Sprachgrenzen hinweg. Als einer der wenigen Vertreter des europäischen Obertongesangs schafft Zehnder unerhört kühne Klangarchitekturen ohne jede Sentimentalität und artifizielle Verspannung und bringt neue Impulse in eine lange verklärte und okkupierte Vokaltechnik. Das Trio "kraah" zelebriert 'Rabenlieder' mit wunderbaren Musikern, die einen ganz neuen Sound in Zehnders Musik zaubern und seiner Stimme eine neue Heimat geben. Die instrumentalen Kontrapunkte und Kommentare des Trios beginnen mit persönlichen und helvetischen Querbezügen beinahe poppig und enden mit zeitgemäßer Orchestermusik. 

 

„Was als Jodeln beginnt, entwickelt sich bei ihm zu einem Popsong, Obertongesang und Opernarie gehen nahtlos ineinander über, Lautmalereien grooven mit dem Kontrabaß um die Wette und dramatische Kehlkopflaute werden von einem wütenden Streichquartett umspielt …“ (WDR 5, Anna Bianca Krause)

„Eine ganz individuelle Klangreise. Ein archaisches Zeugnis mitten in der Jetztzeit. Wunderbar!“ (Fonoforum.de)

„Er schafft eine Sphäre, die an Jazz, an Folk, an alpine, aber auch zentralasiatische Bezirke grenzt, aber selbstbewusst ein neues Reich gründet. Kehlkopf-Bordune formen mit schnaufend-hechelnden Mittellagen und pfeifend-säuselnden Obertönen eine faszinierende Textur, die auch unvermittelt mal – von afro bis alpin – in hochvirtuoses Jodeln hinübergleiten kann, selbst in stilisierte, barocke Opernattitüde von Bass- bis Kastratlage. Und verschmitzt kommt sogar ein wenig Funk um die Ecke. Das Schwyzerdütsch, aber auch das Englische werden als lautmalerisches Kolorit eingespannt, sind als solches kaum mehr identifizierbar, tönen eher wie ein Mantra, wie ein Schamanen-Rap.“ (Blue Rhthm)

http://www.myspace.com/christianzehnder

http://www.zehndermusic.ch