04.08.
21:30
7.-/6.- €
Kino: "Sie kontrollieren Dein Geld … und lassen uns alle dafür bezahlen"
The International
(Tom Tykwer, USA/D/GB 2008, 118 Min, FSK: ab 16)
Im Mittelpunkt steht die Entschlossenheit von Interpol-Agent Salinger (Clive Owen) und der New Yorker Staatsanwältin Whitman (Naomi Watts), eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen. Während sie eine Reihe illegaler Aktivitäten aufdecken, folgen sie der Spur des Geldes von Berlin nach Mailand, New York und Istanbul und befinden sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus: Ihre Zielpersonen machen vor nichts halt – nicht einmal vor Mord – um auch weiterhin Terroranschläge und Kriege finanzieren zu können. Tom Tykwer führte Regie bei diesem atemberaubend spannenden Action-Thriller mit internationaler Besetzung (Owen, Watts, Mueller-Stahl etc.), gedreht im Studio Babelsberg in Potsdam sowie an Originalschauplätzen in Berlin, Istanbul und Mailand.
„Erfrischend, altmodisch, spannend, schlau: der Thriller zur Finanzkrise.“ (STERN)
„Tykwer gehört jener jüngeren Cineasten-Generation an, die in den vergangenen Jahren geholfen hat, den deutschen Film auch international zu rehabilitieren (…) The International ist ein Genrefilm made in Germany, der es mit Hollywood aufnehmen kann. Sein Held Louis Salinger (Clive Owen) wirkt wie ein Wiedergänger – halb James Bond, halb Philip Marlowe. Ihm zur Seite: Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl und Ulrich Thomsen. Erzählt wird die Geschichte skrupelloser Geschäftemacher (…) Vom Berliner Hauptbahnhof aus führt Salingers Recherche über Paris, Mailand und New York nach Istanbul. Im Zentrum steht eine aufwendig choreografierte Schießerei im New Yorker Guggenheimmuseum.“ (zeit.de)
„Im Schatten der Finanzkrise überkommt viele Menschen ein Gefühl der Machtlosigkeit. Werden die Geschicke ihres Landes überhaupt noch vom demokratischen System, den gewählten Parteien und Politikern bestimmt? Oder sind die eigentlichen Strippenzieher international agierende Banken, die im Verborgenen Macht und Einfluss ausüben? (…) Tom Tykwer orientiert sich in seinem Film ästhetisch wie inhaltlich am Genre des Polit-Thrillers und an Klassikern wie „French Connection“ oder „Die drei Tage des Condor“, auch wenn er das Gattungsmuster an die heutige Zeit und das aktuelle gesellschaftliche Klima anpasst. Tykwers Hauptinteresse ist es, die genretypischen Motive des Thrillers der alten Schule aufzugreifen und mit einer modernen Erzählweise zu verbinden.“ (filmstarts.de)


