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AMEO / [em] – Wollny/Kruse/Schaefer

8. August – 20:00

 

Doppelkonzert “The future sound of jazz“

 

Andromeda Mega Express Orchestra

(Deutschland, Frankreich, Schweiz, Kanada, Norwegen, Japan, Thailand, Tschechien, Südkorea)

“Alien Orchestra in shuffle mode“

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von Ingenieurbüro Leiser, Würzburg

 

AMEO sind 20 junge Musiker unterschiedlichster musikalischer und kultureller Herkunft, die nicht zuletzt durch die enge Verbindung mit Notwist selbst im Pop-Umfeld mit Staunen wahrgenommen werden. AMEO haben die Musik von Notwist sowohl auf Platte wie auch live veredelt – gemeinsame Konzerte wie z. B. in Amsterdam, Hamburg, München, Brüssel, Berlin, London wurden frenetisch bejubelt –, und die Debüt-Veröffentlichung erschien folgerichtig auf dem Label Alien Transistor der Notwist-Macher. Hier spielt ein 20-köpfiges Orchester, das unter der Leitung eines 25-jährigen Berliner Komponisten ein Feuerwerk an Energie, Musikalität und Einfallsreichtum abfackelt.

 

Daniel Glatzel, Kopf und Herz dieser Naturgewalt, jongliert auf Schwindel erregender Manier mit Genres, Stilistiken und Verweisen aus der umfassenden Musik-Historie, unvoreingenommene Offenheit ist die treibende Kraft von Glatzels Musikverständnis. Als prägende musikalische Einflüsse benennt er Computerspiele, die zweite Wiener Schule, Cartoons, die Polyphonie der Renaissance, schäbige Dauerwerbesendungen und Fahrstühle in teuren Hotels. In einem irrsinnigen Tempo werden hier en passant musikalische Register gezogen, die den unterschiedlichsten kulturellen Hemisphären und Zeiten entstammen. Mit einer Lässigkeit werden ans Unverschämte grenzend harmonische Wagnisse und rhythmischer Wahnsinn zelebriert. Wer da behauptet, so etwas schon einmal gehört zu haben, der muss wohl lügen. Das AMEO versetzte bereits koreanische Konzertsäle wie Rockbühnen bayerischer Provinznester in Staunen. Vielleicht auch in Angst.

 

„Da wächst eine neue Generation von Musikern heran, die sich nicht snobistisch um Grenzziehungen kümmert, sondern selbstbewusst und voller Humor die verschiedensten Bereiche von U und E versöhnt. Nicht umsonst ist das von Daniel Glatzel angeführte Ensemble auch auf der aktuellen CD der deutschen Vorzeige-Popband ,The Notwist‘ zu hören.“ (Berliner Morgenpost)

„(…) strebt in der Besetzung mit sieben ,klassischen‘ Streichern, Fagott, Harfe und ebenfalls nicht improvisierenden Flöten auf der einen Seite und ausgewiesenen Jazzgrößen wie Magnus Schriefl (Trompete) und Gerhard Gschlössl (Posaune) auf der anderen ein neuartiges Ineinandergreifen typischer Jazz-Elemente (Rhythmus und Improvisation) und abwechslungsreich und humorvoll komponierten Anteilen etwa zwischen Strawinsky und Slapstick an. Das zwanzigköpfige Ensemble gehört unter strengste Beobachtung gestellt.“ (FAZ)

Einige Gäste hören Strawinski heraus, andere Mahlers Trauermärsche, Sun Ra oder Van Dyke Parks. (…) sieht man bei „Radioactive People“ Menschen zu einem Soundtrack aus US-Krimi-Serien vor zu Strahlenkanonen mutierten Handys flüchten, immer auf der Stelle tretend, bis der Akku leer ist; (…) schließlich schwebt der Andromeda-Express im Weltraumschneckentempo durch ein Asteroiden-Stakkato von Geigen und Harfe, durch mysteriöse Interferenzen aus fünf Harmonikas, begleitend von einem querflötenden Weltraumspatz, verfolgt von einer trudelnden Posaunen-Patrouille. (…) Ihre Sterne stehen bestens.“ (Süddeutsche Zeitung)

http://www.andromedameo.com/

[em] – Wollny/Kruse/Schaefer (Deutschland)

“Intensität zwischen Empathie und Telepathie“

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von Engel-Apotheke, Würzburg

 

Die ZEIT erklärt [em] zum „aufregendsten Pianotrio der Welt“, und der britische OBSERVER ist überzeugt: „This is the future sound of jazz“. Das Trio [em] mit Pianist Michael Wollny, Bassistin Eva Kruse und Schlagzeuger Eric Schaefer steht für eine der komplexesten Klangmeldungen der gegenwärtigen Musik, weitab vom Regelwerk des Jazz, in Form eines feinmotorisches Pianotrios, das sich nicht mit routinierten Standards und technischer Virtuosität begnügt. Eigenkompositionen und Improvisationen lassen locker Raum für andere Quellen als ausschließlich die der afroamerikanischen Jazz-Tradition: von zeitgenössischer Musik über Spätromantik zur freien Improvisation bis hin zu den Klangkosmen heutiger Techno- und Dub-Sounds.

 

Gemeinsamer musikalischer Austausch auf gleicher Augenhöhe – das ist das Prinzip des mutigen und kreativen Trios. Hier wächst zusammen, was aufhorchen lässt: Bayern, Brunsbek und Berlin. Michael Wollny, in Schweinfurt geboren, in Würzburg Studium und Diplom absolviert und seit 2005 in Berlin lebend, gehört als Künstler ohne Zweifel zu den international bemerkenswertesten Pianisten und Shooting Stars des Genres: „Jung genug, um den Jazzgeschichtsballast nicht herumschleppen zu müssen, und wach genug, um jeden Tag etwas Altes neu zu entdecken“, schrieb Konrad Heidkamp in der ZEIT. „Für mich war so mit sieben, acht Jahren Klavier spielen immer beides – Improvisation und Bach spielen, Mozart spielen“, erzählt Wollny. Bereits als Sechzehnjähriger pilgerte Wollny nach Würzburg, um dort als Gasthörer an den Jazzkursen teilzunehmen. Dort traf Wollny auf Chris Beier, Hochschullehrer und Jazzpianist, der den Studenten von 1997 bis zum künstlerischen Diplom 2002 dazu aufforderte, lieber eigene Konzepte zu entwickeln, anstatt akademisch ein Standard-Repertoire aus zweiter Hand zu lernen.

Nordlicht Kruse studierte in der Hauptstadt und pendelt zwischen expressiven Experimenten im Arne Jansen Trio und den elektrisierenden Jazzfloor-Beats des Weilheimer Tied & Tickled Trio. Eric Schaefer gilt als einer der bundesweit interessantesten Schlagwerker und bewegt sich sowohl beim Improvisieren als auch beim Komponieren zwischen Jazz, Neuer Musik und Post-Rock.

 

„[em] funktioniert wie ein einziger Organismus (…) Gefühlstiefe und Ideendichte.“ (Stuttgarter Nachrichten)

„(…) eine Intensität, die das Live-Erlebnis den hörenswerten CD-Einspielungen als eigenständig und unersetzlich an die Seite stellt. Wer am Donnerstag nicht in der Romanfabrik war, soll sich jetzt einen Augenblick lang ärgern.“ (Frankfurter Rundschau)

„(…) ein atmender Organismus, in dem in jedem Moment die Verflochtenheit aller musikalischer Ebenen zu spüren ist. [em] rockt die Fabrik!“ (Die Welt)

„Junge Post-Avantgarde mit viel Energie und Stileigenheit (…) zukünftige Klassiker“ (Stereoplay)

„Musik, die das hat, was großen Jazz seit jeher auszeichnet: Forschergeist, Identität und Kraft!“ (Financial Times)

http://www.em-trio.de/