Okou / Françoiz Breut
6. August – 20:00
Doppelkonzert: “Le Pop Français“
Okou (Frankreich)
“Neither Folk, Pop, World, or Soul – musique sans frontières“
Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von Dr. Andrea Behr und Dr. André Trojanski, Zahnärzte, Würzburg
Okou – das sind Tatiana Heintz und Gilbert Trefzger. Beide Musiker haben ihre Wurzeln in unterschiedlichen Kulturen: Tatiana stammt aus West-Afrika, ihr Vater ist Franzose und ihre Mutter Ivorerin. Sie lebte in London, Paris und jetzt in Berlin. Gilbert studierte in Basel, seine Mutter ist Ägypterin und sein Vater Schweizer. Inzwischen pendelt er zwischen Berlin, Paris und Basel. Diese kulturellen Einflüsse spiegeln sich auch in der Musik von Okou wider: europäischer Folk, afrikanischer und nahöstlicher Esprit bis hin zu Singer/Songwriter-Pop sowie Soul- und Funk-Einflüssen, transformiert in sensible, authentische und groovige Originale.
Bei Okou gibt es keine Grenzen, und trotz ihres weiten Spektrums haben sie ihren ganz eigenen, unnachahmlichen Stil. Die warme Stimme von Tatiana, gepaart mit der akustischen Steelguitar und den Banjoklängen von Gilbert, dazu der Beat eines selbstentwickelten Drumsets und der tragende Klang des Kontrabasses. World-Pop pur! Tatiana Heintz, die bereits für Mick Jagger und Keziah Jones sang, schreibt Texte in verträumtem Englisch und poetischem Französisch. Gilbert Trefzger liefert den perfekten Sound für ihre atemberaubende Stimme. Der Meister der Saiten, der auch am Schauspiel Hannover und für Filme komponiert sowie u. a. mit Thomas D arbeitete, spielt arabische Laute, Hawaiigitarre und Gitarre. Die außergewöhnliche Besetzung auf dem Debüt-Album zeigt auch sehr deutlich, welchen Stellenwert die beiden Musiker schon in diesem Stadium erreicht haben: Bass: Ira Coleman (Betty Carter, Dee Dee Bridgewater); Drumset: Andrew Borger (Norah Jones, Tom Waits); Tuba: Dave Bargeron (Blood, Sweat and Tears, Sesamstraße); Accordeon: Brian Mitchell (Bob Dylan, Mary J. Blige) – die Arrangements sind von Gil Goldstein (Juliette Gréco, Paul Simon, Herbie Hancock), der auch ein bisschen Akkordeon spielt. In Frankreich sind Okou bereits durch etliche Fernsehauftritte bekannt geworden. In Großbritannien traten sie zusammen mit Alela Diane, Nouvelle Vague, Christian Mc Bride und Victor Demé auf – und als besondere Highlights zuletzt: ein Auftritt mit der Pop-Diva Angelique Kidjo im Barbican Center in London sowie die Performance in der Arte Show „One Shot Not“ von Manu Katché im März neben Künstlern wie Rickie Lee Jones, Hindi Zahra und Richard Bona.
„(…) wunderbar: Great sound, great voice, good vibrations!“ (Tagesspiegel)
„Okou: Ein Duo mit Folk-Esprit und Stilmischung, deren erstes Album ,Serpentine‘ sich zwischen Pop und Folk sowie rauschendem und raffiniertem Soul bewegt.“ (hoerzu.de)
http://www.myspace.com/okoumusic
Françoiz Breut (Frankreich)
“Melancholie klang nie schöner“
Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von Schopf Computersysteme, Würzburg
Françoiz Breut ist eine der Künstlerinnen, wenn nicht die eigentliche Gallionsfigur der so genannten Nouvelle Scène Française und hat dieses französische Pop-Phänomen der Neunziger und Nullerjahre im Ausland (z. B. in Japan, Brasilien, Australien, USA) schon salonfähig gemacht, bevor ihre Kolleginnen wie z. B. Camille oder Jeanne Cherhal ihre ersten Alben aufgenommen hatten. Ihr ehemaliger Lebenspartner Dominique A, neben Yann Tiersen u. a. einer der führenden Köpfe dieser spannenden Szene, schrieb ihr das erste Album „Françoiz Breut“ auf den Leib. Seitdem war sie Inspirationsquelle für zahlreiche renommierte Songwriter wie z. B. Yann Tiersen, Katerine und Jérôme Minière. Diese faszinierende Stimme, die sich nie aufdrängt, aber immer präsent ist und einen schon nach den ersten Takten unweigerlich gefangen nimmt, hat in der internationalen Musikerszene großen Eindruck hinterlassen. Bands mit Heldenstatus wie The Go-Betweens, Tindersticks oder Calexico outen sich regelmäßig als glühende Verehrer von Breut.
Sie stattet die Rolle der Interpretin mit einer Noblesse aus, die ihresgleichen sucht. Mit einer Stimme, die zugleich tief und voller Leichtigkeit ist, emotional und distanziert, geschmeidig und spröde, stellt sie sich in die Reihe großer Interpretinnen wie Françoise Hardy oder Jeanne Moreau, mit denen sie in ihrer Heimat gerne verglichen wird.
Françoiz Breut ist eine Art Muse, bei der die Autoren Schlange stehen, um für sie Stücke zu schreiben. Das Geheimnis dahinter lauert in der Magie ihrer Stimme und der Einzigartigkeit ihres Vortrags. Als gelernte und erfolgreiche Illustratorin verleiht Françoiz Breut den Liedern quasi einen ureigenen Pinselstrich und einen unverwechselbaren Duktus, der fremdes Material sofort zu ihrem eigenen macht und mit der Signatur „Françoiz Breut“ versieht. Auf ihrer musikalischen Reise integriert sie mit großem Selbstvertrauen immer wieder andere Klangfarben, neue Arrangements und Rhythmen in ihr Repertoire. Außerhalb Frankreichs gilt sie mal als eine neue Marianne Faithfull, mal als die legitime Nachfolgerin von Nico. Oder wie Die Zeit schrieb: „Als habe sich Morrissey in eine Französin verwandelt.“ Was all diese Vergleiche, so unterschiedlich sie sein mögen, eint, ist die Gewissheit, dass es sich bei Françoiz Breut um eine große Sängerin handelt. Dabei ist sie nicht die kapriziöse Grande Dame – vielmehr versprüht sie den Charme eines lausbubenhaften Mädchens mit aufgescheuerten Knien. Für ihr neuestes Album „À l’aveuglette“ entschied sie sich jedoch, einen Schritt weiter zu gehen, und textete das komplette Album selbst. Und die Musik stammt nicht mehr von verschiedenen Komponisten, sondern ist das Gemeinschaftswerk ihrer jahrelang eingespielten Live-Band.
„Françoiz singt auf Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch, als ob sie sich vor der großen weiten Welt Gehör verschaffen will. Doch dafür würde allein schon ihre Stimme ausreichen (…).“ (Arte)
„Breut ist für die Nullerjahre das, was Françoise Hardy für die Sechziger war.“ (FAZ)
„The French muse with an air of Juliette Binoche.“ (Biba)
„(…) loaded with emotion, melancholic & simple - this music is so intimate.“ (Magic)
„A dark album full of mysterious atmosphere, wounded feelings, and escaped sleepiness.“ (Le Figaro)
http://www.myspace.com/francoizbreut
… open end (ab 24.00 h): Hafensommerclub im “boot“ (Eintritt frei für alle Konzertbesucher!) mit dem DJ-Team „Le Pop“ aus Köln.





