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CALLmeKAT / Taiga8

12. August – 20:00

Das Konzert mit CALLmeKAT / Taiga8 findet aufgrund der schlechten Wettervorhersagen heute in der Posthalle statt (20:00)!

Doppelkonzert “Gefühl, Magie und Temperament“

 

CALLmeKAT (Dänemark)

“Magic Scandinavian sound: urban dream-pop“

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung von CAFE wunschlos glücklich, Würzburg

 

Nachdem uns Gustav alias Eva Jantschitsch schon vor zwei Jahren als postmoderne Alleinunterhalterin an Stimme und Maschinen auf der Hafenbühne begeistert, um nicht zu sagen: schlicht umgeworfen hat, wird in diesem Jahr eine weitere Entdeckung in Form einer One-Woman-Show allein mit ihrer hauchzarten Stimme und der knappen Instrumentierung die Besucher verzaubern: Katrine Ottosen alias CallmeKat aus Kopenhagen. Magisch traumhafte, verspielt melancholische, intensiv trippige Klangminiaturen und Soundscapes, die auch laut und wuchtig werden können und bisweilen mehr nach Portishead und Bjørk als nach Indie-LoFi-Singer/Songwriter klingen – die Zusammenarbeit mit Valgeir Sigurdsson (Bjørk, Mum, Sigur Rós etc.) bei ihren bisherigen Veröffentlichungen hat sicherlich einen Anteil daran.

 

Schon als junges Mädchen nimmt Katrine Klavierunterricht und beginnt Stücke zu komponieren. Mit einer Schulband tourt sie dann als Sängerin durch verschiedene Länder, verfolgt aber weiterhin das Schreiben und Komponieren eigener Songs. Nach der Schule folgt ein Studium an der Royal Music Akademie in Kopenhagen, u. a. mit den Schwerpunkten Gesang und Musikgeschichte. Da ihr Herz aber mehr an der der Entwicklung eigener Musik, denn an Theorie hängt, widmet sie sich mehr oder weniger dem Fernstudium und finanziert sich mit Hilfe von Stipendien einen Trip nach New York. Eine Zeit, die Inspiration, Erfahrung und Kontakte sowie Auftritte mit anderen Künstlern und Bands bringt. Sie fährt in Folge auch einige Male nach London und gibt die ersten erfolgreichen Solokonzerte. 2005 wechselt sie zur Academy of Music in Kopenhagen. Seitdem konzentriert sie sich hauptsächlich auf die Entwicklung Ihrer eigenen musikalischen Identität – und das mit Erfolg. Die Hörer und Kritiker in Dänemark und Skandinavien zeigen sich begeistert von dieser Stimme und der fesselnden Performance aus elektronischen und akustischen Liedern. Zwischenzeitlich war sie u. a. mit Nouvelle Vague, Mugison, Sebastien Tellier und Au Revoir Simone auf Tour, lieferte einen Soundtrack für den brasilianischen Modedesigner Huis Clos, war beispielsweise an dem Tribut „Perfect As Cats – A Tribute To The Cure“ beteiligt und wurde 2009 in ihrer Heimat zum „Best Alternative Act“ gewählt. Nach dem Auftritt beim berühmten SXSW Music Festival in Austin im März diesen Jahres betitelte das große Branchenmagazin Billboard CALLmeKAT als „Scandinavian Electronic Pop Sensation“.

 

„(…) erinnert entfernt an Produktionen von Bugge Wesseltoft mit Sidsel Endresen. (…) Sie könnte sich auch an einen Flügel setzen und als ,klassische‘ Singer/Songwriterin eine gute Figur machen. Doch CALL ME KAT denkt musikalisch weiter, futuristischer. (…) Kein Ausdruck wird überstrapaziert, selbst melancholische Momente kippen nie ins Pathetisch-Dramatische.“ (FAZ)

„Die Sängerin distanziert sich stark von der dänischen Masse und trägt die Songs so natürlich und zart, aber auch subtil vor, dass die ohnehin nackten Songs schon fast transparent wirken.“ (Politiken)

„The Skandinavian melancholy flows like a newly sprung spring stream through the woods, all while it resembles a French black and white movie from the 1960’s. The material is organic, highly aesthetic and somewhat universal.“ (Soundvenue)

„Small is beautiful. That is the most fitting description for the music of Katrine Ottosen, alias CALLmeKAT. Cosy, cuddly, slightly melancholic music (…) And then on top of it her soft, alluring voice, as if purring in a corner. To get suddenly loud every once in a while. Think Fiona Apple meets CocoRosie.“ (Eurosonic)

„I wish we had pop artists like her in the U.S (…).“ (United Groove, KJazz)

„Definitely among the debut albums of the year!“ (Belingske Tidende)

http://www.myspace.com/thisiscallmekat


Taiga8 (Deutschland, Russland)

“Speed-Folk und Vodka-Groove in der Werkstatt der Kulturen“

 

Dobre djen und willkommen zur neuen Russischkeit. Die Idee einer panglobalen Russlandliebe inspirierte zwei Produzenten und Musiker aus Köln, Stefan Schneider-Reuter und Andreas Hirschmann, zu diesem Projekt mit den russischen Musikern Tatjana Borisova (Domra) und Andrej Borisov (Balalaika), nachdem sie in ihrer Heimatstadt Köln das Konzert eines klassischen Balalaika-Quartetts aus St. Petersburg erlebt haben. Sie sind erst überrascht, dann neugierig, schließlich begeistert. Im Rahmen einer Werkstatt der Kulturen experimentieren die Musiker folglich mit Elementen russischer Folklore und Einflüssen des Electro- und Club-Kultur. Gotan Project und Tango Crash (wir erinnern uns an den großartigen Aufritt 2009 auf der Hafenbühne!) haben den Tango in den letzten Jahren in die Jetzt-Zeit transformiert. Taiga8 führen dieses Experiment auf der Basis russischer Melodien und Traditionen fort. Dabei entstehen spannende und mitreißende Soundgebilde, in denen sich die sehnsüchtigen Melodien der beiden russischen Domra- und Balalaika-Virtuosen mit treibenden Beats zu einem energetischen Elektro-Folk vermischen.

 

Das elektronisierte Balalaika-Quartett zwischen Speed-Folk und Vodka-Groove, das als Einflüsse z. B. Morricone, Schostakovitsch, Pink Floyd, Thomas Dolby, Horace Silver, Gotan Project, Fatboy Slim, Soul Coughing und Theodorakis benennt, befördert sibirische Seele und sankt-petersburgische Sentimentalität sicher und sinnlich in eine nahe liegende musikalische Zukunft. Sehnsüchtige Melodien eines alten Analog-Synthesizers und orchestrale Harmonien lassen Bilder endloser Taiga entstehen. Aus rudimentärsten Instrumentalteilchen entstehen eigene Kompositionen: neurussisch, leidenschaftlich, mutig und ganz bestimmt mit Temperament und Gefühl … und Vibrationen bis in die großen Zehen. Das Live-Set wird durch Projektionen von Stefan Schmidt auch zu einem Erlebnis für das Auge. Eindrucksvoll visualisiert er die bildreiche Musik von Taiga8. Die Welt liegt vor der Haustür.  Wir müssen sie nur hereinbitten.

 

„Kaum jemand kann ihnen mit dieser Originalität das Wasser reichen.“ (Spex)

„Das Projekt Taiga8 könnte zum Renner auf den Tanzflächen werden.“ (Kölner Stadtanzeiger)

„taiga8 ist, als sei die russische Seele ins All geflogen und habe sich dort auf eine Affäre mit Captain Kirk eingelassen.“ (Das Magazin)

www.taiga8.de

 

… open end (ab 24.00 h):  Hafensommerclub im 'boot' (Eintritt frei für alle Konzertbesucher!)