Es sind jetzt schon wieder zehn Tage seit dem Ende des Hafensommers vergangen…
Jeder, der den Hafensommer dreieinhalb Wochen genossen hat, ist wieder in sein Alltagsleben zurückgekehrt. Das wirkt jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben formuliert, aber wer sich viel damit beschäftigt hat, weiß bestimmt, was ich meine..:-) Ich hätte das mit Sicherheit so empfunden, wenn ich nicht direkt nach dem Hafensommer nach Berlin gefahren wäre.
Nach tollen dreieinhalb Wochen und dem letzten Abend, an dem ich doch noch sehr viel Spaß mit tanzfreudigen Leuten auf der Bühne hatte (vielen Dank dafür!!), habe ich mich am Montag beim Abbau vom Hafensommer verabschiedet und bin nach Berlin gefahren, um nicht gleich wieder in mein Alltagsleben zurückkehren zu müssen..
Ich bin nicht selten hier in meiner deutschen Lieblingsstadt, Berlin. Hier wird jeden Tag für jeden Menschen so viel geboten. Trotzdem muss ich sagen, dass es selbst in der Hauptstadt selten Veranstaltungen gibt, bei der über einen langen Zeitraum hinweg, so qualifizierte Konzerte und so hochkarätiges Kino stattfinden wie am Hafensommer in Würzburg.
Dieses Jahr hat man deutlich gemerkt, dass sich der Hafensommer nach fünf Jahren gut etablieren konnte und bestimmt noch weiter wachsen wird. Obwohl wir mit dem Wetter wirklich kein Glück hatten, waren insgesamt 11 000 Gäste am alten Hafen. Das sind 2000 Gäste mehr als im Vorjahr!! Interessant war, dass die meisten Besucher “gezielt” und “bewusst” an ausgewählten Abenden gekommen sind. Dies konnte man daran erkennen, dass der Vorverkauf sehr gut lief.
Man hat sich also im Programmheft vorher informiert über die verschiedenen Künstler und Veranstaltungen und sich bewusst die Abende “herausgepickt”, die das Interesse besonders geweckt hatten. Daraufhin organisierte man sich über den Vorverkauf die Eintrittskarte. Damit lag der jeweilige Künstler im Mittelpunkt des Interesses unabhängig vom Wetter (zumindest beinahe…) Genau so sollte das sein! Das zeigt definitiv, dass der Hafensommer mittlerweile richtige “Fans” gewonnen hat, dass viele Leute der Veranstaltung vertrauen und deshalb auch wagen, an den Abenden vorbeizukommen, an welchen Künstler noch ohne großen Namen auftreten.
Die meisten Besucher hatte übrigens der “Jazz- Meister” Klaus Doldinger mit 1200 Gästen und der “Sympathische junge Star der Region” Carolin No mit 1000 Gästen. Das ist auch typisch für den Hafensommer, was ganz interessant und toll ist. Einer der erfolgreichsten und populärsten Jazzmusiker seit den 70er Jahren und auf der anderen Seite das junge, sympathische Musikerpaar, die in letzten Jahren sehr viele Fans gewonnen hat. Und genau diese unterschiedlichen Angebote lockten selbstverständlich ein breites Publikum an!
Am letzten Tag haben uns die Gäste noch einmal glücklich gemacht, und das, obwohl der Abend nicht sehr vielversprechend begonnen hat: Bis 18 Uhr standen alle Organisatoren und Helfer wortlosunter dem Dach vor der Bühne, da es heftig regnete und stürmte. Zum Glück hat das schlechte Wetter nach ein paar Stunden aufgehört und am Ende kam sogar die Sonne hervor. Trotzdem haben wir völlig überwältigt von der Tatsache, dass nach dem heftigen Gewitter noch über 1000 Menschen vorbeigekommen sind. Das hat uns wirklich sehr gefreut und ich hatte auch, wie schon gesagt, sehr viel Spaß mit den Leuten auf der Bühne!
Ich bin mir ziemlich sicher, dass noch einige Leute mehr spontan vorbeigekommen wären, um die traumhafte Kulisse des alten Hafens zu genießen, wenn das Wetter allgemein noch ein bisschen schöner gewesen wäre. Das ist schade, denn gerade für neugierige “Hafensommerneulinge” wäre das eine perfekte Gelegenheit gewesen, die Veranstaltung kennenzulernen. Ich freue mich deshalb auch schon sehr auf das nächste Jahr mit neuen schönen Erlebnissen bei hoffentlich besserem Wetter.
Vielen, vielen Dank nochmal an das Hafensommerteam und auch an alle, die ab und zu mal hier auf unserem Blog vorbeigeschaut haben! Ich hoffe, dass der ein oder andere Spaß beim Lesen hatte..:-) Bis bald!
jazzu

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Am Samstag hatte ich mich auf den einzigen Reggae-Dancehall Abend mit “Blue King Brown” gefreut. Leider war das Wetter nicht so optimal, aber die Stimmung war super, so dass schon von Anfang an einige Leute getanzt haben. Die Mischung aus Reggae, Dancehall, Latin und bisschen Rock, welche die Band aus Australien gespielt hat war etwas sehr Besonderes, tanzbar und trotz des Regens sommerlich. Und die Botschaft der Band hinsichtlich Frieden, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit, welche die Sängerin Natalie Pa’apa’a sogar auf Deutsch vorgelesen hat, hat uns wieder daran erinnert, was eigentlich von Bedeutung ist in unserer Welt.
Am Montag war wieder mal ein Kinoabend am Hafensommer und trotz der Kälte war einiges los am Hafen. Der Grund: “Almanya – Willkommen in Deutschland”, eine Komödie der Produzenten von “Wer früher stirbt ist länger tot”, die ein großes Thema – “Migration” – sehr unterhaltsam und sympathisch darstellt. Man konnte sehr viel lachen, aber dennoch wurde authentisch dargestellt, in welcher schwierigen Situation man sich befindet, wenn man plötzlich in einem anderen Land mit fremden Menschen, einer nicht vertrauten Mentalität und Kultur konfrontiert wird. Für einige war das sicher interessant und Besonders für mich waren viele Situationen im Film sehr lustig, da ich selbst ähnliche Sachen erlebt habe.
Der Mittwoch Abend war auch beeindruckend. Über 750 Leute sind zum Hafensommer gekommen, um die große Band “Staff Benda Bilili” aus dem Kongo zu erleben! Kurz nach dem Start gab es zwar einen Stromausfall, aber nach der Wartezeit hat uns die Musik noch mehr Freude gebracht und der lebendige Auftritt der Band sowie ihre lebendigen Rhythmen haben das Publikum mit sich gerissen. Vier von acht Musikern sind mit der Krankheit Polio aufgewachsen und spielen auf der Bühne in einem Rollstuhl. Die Tatsache, dass sie trotz ihres schweren Schicksals so viel Energie und Lebensfreude vor allem durch ihre Musik verkörpern, hat mich schwer beeindruckt! Genauso interessant wie die Musiker live zu erleben, war der im Anschluss gezeigte Film über die Band, ihre Entstehung und auch ihr Leben in ihrem Heimatland. Die Band zuvor auf der Bühne zu erleben und kurz danach durch einen Film ein bisschen in ihre “Welt” und ihr Leben eintauchen zu dürfen, war natürlich besonders effektvoll!
Ich konnte jetzt leider nicht so gut zusammen fassen, aber es war schöne und unterhaltsame drei Abende für mich, man konnte nicht NUR gute Musik und Film genossen, sondern man hat auch gleichzeitig auch verschiedene Gelegenheiten bekommen über wichtige Sachen nachzudenken, das man doch oft vergisst… Danke Hafensommer!
Über das grandiose Konzert gestern von meinen lieben bekannten Carolin No werd ich nach dem Wochenende in Ruhe schreiben, da ich bis dahin nicht dazu komme…
Auch deshalb an dieser Stelle: Ich würde mich sehr freuen paar Gesichter von euch am Sonntag auf der Hafenbühne zu sehen! Ich werde mir Mühe geben, die Leute zum Tanzen zu bringen..:-D
jazzu
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Farbenspiele erstellt am 12. August 2011
Mal pink, mal lila, mal blau, mal gelb, mal rot und orange scheinen die Lichter von der Bühne, reflektieren im Wasser, und vom Wasser an der schützenden kupferfarbenen Welle. Dazu ein mächtiger Kran in türkis und orange flankiert von dieses Jahr leider nicht hinterleuchteten, dafür in dezentes grün gehüllten Lamellen. Im Vordergrund ein strahlend goldenes Fischstäbchen, in der Ferne schimmern pinke und goldenen Lichter von Kino und Steinburg und spiegeln sich im Main. Auch wenn es nicht die tolle Musik gäbe und nicht das ausgesuchte Programm, das einen auch in Würzburg mal Aussergewöhliches, Anderes, Neues, Experimentelles, aber auch den ein oder anderen internationalen Star erleben ließe, wäre allein das Farbspiel des Hafens einen Besuch am Hafensommer wert. Einfach auf den Stufen sitzen und sich neben der Musik fangen lassen vom Spiel der Lichter auf dem Main und den Oberflächen der Umgebung, und eintauchen in die unbeschreibliche Athmosphäre. …




… das ist etwas, was mich jedes Jahr wiederaufs neue gefangenen nimmt und zum Fan des Festivals werden lässt. Noch drei Gelegenheiten gibt es das Farbspiel Hafen 2011 live zu erleben:
Heute Abend als athmosphärischer Hintergrund für Gänsehautfeeling und eher ruhige, aber wunderschöne Töne von Carolin NO, die das Hafensommerambiente für das Release -Konzert und DVD -Live-Aufnahmen zu Ihrer neuen CD “Loveland” gewählt haben, morgen Abend als farbenfroher Background für brasilianische Rhythmen von Marcos Valle, der sicher nochmal richtig Sommerfeeling an den Hafensommer zaubern wird, und am Sonntag beim großen Abschlusstag mit Chillout, Dance und einem Programm so farbenprächtig wie der Hafen!
julie
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Am Hafensommer darf man immer wieder etwas neues erleben.
Nach zwei unterhaltsamen Kinoabenden am Montag und Dienstag durfte ich “The Magnets” aus England erleben. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich nicht so ein großer Fan von A-cappella, aber nachdem ich “The Magnets” – eine der erfolgreichsten A-cappella-Gruppen der Welt – erlebt habe, bin ich ein Fan geworden!
Was für verschiedene Klänge sie alle zusammen erzeugen können. Das war faszinierend! Man konnte nicht glauben, dass alles von Menschen „gespielt“ (mir fällt leider dafür kein passenderes Wort ein..) wurde. Persönlich war ich vor allem von Andy Frosts verschiedenen und kräftigen Bass-Klängen begeistert, so dass ich ihn nach dem Auftritt angesprochen habe und eine Idee für ein gemeinsames musikalisches Projekt vorgeschlagen habe.
Mal schauen, ob das sich das irgendwann ergibt… denn soviel ist sicher: Es könnte interessant werden
Für mich – ein kleinen Jazz Fan – war am Donnerstag auch sehr interessant, dass zwei verschiedene Trios an einem Abend auftraten. Und es war toll..
Das beschreiben auch ein paar Sätze, die unser künstlerischer Leiter, Jürgen Königer, über diesen Abend gesagt hat: „Vielleicht war es vom Sound her sogar der beste Abend! „Trio Elf“ haben ein wunderschönes Set hingelegt und wieder überzeugt! Anschließend „Rusconi“ – der Hammer!! Live eine unglaubliche Truppe, welche die ganze dynamische Bandbreite nutzt und ihr Material einfühlsam und kraftvoll auf den Punkt bringt! Eine sensationelle Gruppe mit einer ansehnlichen Palette von Ausdrucksmöglichkeiten, die im Grunde noch sehr weit kommen müsste!
Für mich inhaltlich eines der absoluten Highlights des Festivals…“
jazzu


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SOPHIE… erstellt am 5. August 2011

Eine meine Lieblingsmusikerinnen – Sophie Hunger.
Kennen gelernt hab ich sie vor fünf Jahren mit ihrem Debut-Album “Sketches On Sea” sowie durch ihr erstes und im nach hinein auch letztes Album, was sie zusammen mit der Zürcher Indie-Rock-Band “Fisher” aufnahm. Sie hat mich damals schon mit ihrer Stimme, mit ihrem dynamischen Stil, der vor allem in der Zusammenarbeit mit “Fisher” deutlich zu hören ist, ihrer besonderen Art zu singen und ihrer schönen melancholischen Musik sehr beeindruckt.Da Zürich auch meine dritte Heimatstadt ist, fand ich es persönlich auch toll, dass einige Lieder auf “schwiizerdütsch” waren..
Als ich sie vor zwei Jahren live erlebt habe, war ich schon sehr begeistert, aber ihr Auftritt diesmal war nahezu unbeschreiblich… Ich konnte während des Konzertes kaum reden und danach war ich auch noch eine Weile einfach “hin und weg”! Man konnte spüren, dass sich Sophies selbst und in diesem Zusammenhang auch ihre Musik enorm weiterentwickelt haben und ein atemberaubendes Konzert das Ergebnis war. Man könnte beinahe Angst bekommen vor einem Auftritt nach einer weiteren Entwicklungsphase in beispielsweise zwei Jahren…Es scheint kaum vorstellbar, ihre musikalische Leistung vom Hafensommer noch „toppen“ zu können!
Wie dynamisch und kraftvoll sie ihre Lieder gesungen hat, unterstützt durch den typischen “Sophie-Klang” der Posaune und wie sie im Gegensatz dazu die ruhigen und melancholischen Songs sehr gefühlvoll mit Klavier und Gitarre performt hat. Ich finde leider keine richtigen Worte, mit welchen ich mein Gefühl während des Konzertes beschreiben kann…Es war einfach genial!
Meiner Meinung nach ist Sophie nicht nur eine hervorragende und talentierte Musikerin, sondern sie betrachtet die Musik und das Singen als festen Bestandteil ihres Lebens. Dies ist sicher auch der Grund, warum sie so viel Gefühl in ihren Auftritt legen kann und sehr authentisch wirkt. Als ich mich nach ihrem Konzert noch auf der Bühne mit ihr unterhalten habe, konnte sie sich nicht von ihrer Gitarre trennen und begann während des Gesprächs immer wieder ein paar Takte zu spielen…
Ich kann nur bestätigen: Jeder, der Sophie an diesem Abend erleben durfte, egal ob zum ersten Mal oder nicht, wurde sicher positiv überrascht, war beeindruckt, begeistert und wird den Abend eine ganze Weile nicht vergessen können…
So kommentierte eine Freundin von mir: “Der Ausdruck „positive Überraschung“ reicht mir heute gar nicht…Ich bin einfach immer noch „geflasht“! Es war einfach toll!”
Genau so ging es vielen Gästen an diesem Sonntagabend.

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Mr. Doldinger erstellt am 4. August 2011

Ich wünschte mir, ich wäre in seinem Alter auch noch so energisch und könnte noch so richtig rocken…
… wie KLAUS DOLDINGER!
Am letzten Donnerstag durfte ich selbst zum ersten Mal den in Deutschland wohl erfolgreichsten und populärsten Jazzmusiker erleben. Und dann gleich bei einem solch besonderen Anlass: Zunächst hat er mit der alten, in den 70er Jahren erfolgreichen Band “Classic Passport” ein Set mit den Originalinstrumenten gespielt, anschließend trat die aktuelle Formation “Passport Today” auf.
Ich kann nur sagen: ”Hut ab!!” Wie energisch und emotional er sich bewegen und spielen kann. Man hat gemerkt, dass Klaus Doldinger die Musik liebt und für die Musik lebt. Es war großartig zu erleben, wie ein Mann von 75 Jahren noch so viel Power und Energie an sein Publikum weitergeben kann!
Die Tatsache, dass man Klaus Doldinger mit beiden “Passport”- Formationen erleben konnte, hat zum einen deutlich gemacht, dass die Musiker aus alten Zeiten eine tiefe Freundschaft verbindet und sie das Zusammenspiel richtig geniessen, zum anderen, dass in Verbindung mit “Passport Today” eine musikalische Weiterentwicklung stattgefunden hat. Die Band ist größer, vielseitiger, moderner und jünger. Man konnte sehen, dass der Jazz-Musiker es genießt quasi mit “seinen Söhnen” Musik zu machen. Gleichzeitig hat man gemerkt, dass die Jungs richtig Spaß haben mit dem “großen Klaus” die Bühne zu rocken!
Kurz gesagt: Der Abend war ohne Zweifel “ein musikalisches Feuerwerk der deutschen Jazz-Geschichte”!!!
jazzu


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So, es ist mittlerweile schon eine Woche her, aber ich würde gerne trotzdem noch über die schönen vergangenen Tage schreiben..:-)
Der letzte Dienstag war für die glücklichen Kartengewinner und die Leute, die mit einer kleinen Hoffnung zur Abendkasse (es gab spontan noch ein paar Karten!) gekommen sind, bestimmt ein beeindruckender Abend.
Wie bereits angekündigt, stand wirklich eine Mischung aus Clubsounds und Klassikwelten auf dem Programm. Ich fand den Auftritt super! Auf der Bühne hat einfach alles perfekt gepasst. Paul Randolph, die Jungs von Phoneheads und Heike Beckmann hatten auf jeden Fall ein schönes und gutes Gefühl nach dem Konzert.
Auch ich war vom Auftritt begeistert, vor allem da ich zuvor mitbekommen habe, wie viel Mühe sich jeder gegeben hat und wie viel Arbeit in dem Projekt steckte. Man kann wohl wirklich von einer gelungenen Teamarbeit sprechen, wenn man bedenkt, dass Paul drei Monate lang für diesen Auftritt trainiert hat, dass Phoneheads und Orchester viel Energie in die Proben steckten, um letztendlich perfekt zu harmonieren und dass Heike Beckmann die beiden musikalischen Highlights überhaupt erst zusammen gebracht hat.
Für Paul war es auch ein sehr besonderes Erlebnis, so dass er zwei Tage nach dem Auftritt noch geschrieben hat: ”A dream comes true. I’m still high off this experience!”
Aus musikalischer Sicht gibt es bestimmt verschiedene Meinungen. Aber ich wünsche mir, dass an dem Abend die beiden Musikwelten neue Interessierende oder gleich ein paar Fans bekommen haben, was die ursprüngliche Idee von dem Projekt ist. Ich bin mir jedoch sicher, dass an dem Abend der ein oder andere in neue Musikwelten eingetaucht ist. Sei es feinfühlige, klassische Orchestermusik oder elektronische Rumpel-Beats mit Tiefgang. Genau das wollen die Musiker mit diesem Projekt auch erreichen.
Am Mittwoch war Patty Moon bei uns am Hafensommer. Da mir die Art von Musik an sich sehr gut gefällt, habe ich mich persönlich sehr auf den Abend gefreut. Es war für mich sogar sehr verwunderlich, dass ich die beiden noch nicht lange vorher gekannt habe. Schöne, teilweise melancholische Musik mit Klavier, Spieluhr, Gitarre, Klarinette und dazu noch ein Streichquartett…
Die Musik des Duetts setzt sich aus der schönen Stimme von Judith sowie der Instrumenten-Beleitung ihres Partners Tobias zusammen. Er findet immer eine passende Melodie mit seiner Gitarre oder Klarinette. Ebenfalls ein wichtiges Element von Patty Moon: das Streichquartett als tragende Begleitung. Nach Dienstag folgte demnach am Mittwoch wieder ein besonderes Klangerlebnis und wieder irgendwo die Verbindung klassischen musikalischer Elemente mit moderner Musik..
Dass es dieser Abend kein Sommerabend geworden ist, hat zunächst relativ gut zur eher melancholischen Stimmung der Musik gepasst sowie deren Wirkung noch ein wenig verstärkt… bis es dann leider doch irgendwann angefangen hat richtig zu regnen. Gegangen ist aber trotzdem keiner, glaube ich, und es war eine große Überraschung, wie viele Leute nach dem Konzert eine CD von den beiden haben wollten!
Danach wurde noch der Film “In der Welt habt ihr Angst” gezeigt, passend untermalt mit der Musik von Patty Moon. Es ist immer etwas Besonderes einen Film anzuschauen mit der Musik, die man kurz zuvor live erleben durfte! Es war ein sehr interessanter Film – sehr empfehlenswert!! Da der Film im nahegelegenen Bamberg gedreht wurde, war ich bestimmt nicht der einzige, der mehrere Orte im Film wiedererkannt hat.
So einen kalten, nassen, aber dennoch schönen Abend habe ich schon lange nicht mehr erlebt..:-)
*Ein Bericht über Klaus Doldinger und Sophie Hunger folgt!
Videos:
26.07.11 Phoneheads & Philharmonisches Orchester Würzburg feat. Paul Randolph @ Hafensommer
26.07.11 Phoneheads & Philharmonisches Orchester Würzburg feat. Paul Randolph @ Hafensommer
27.07.11 Patty Moon @ Hafensommer – Würzburg, Germany



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Für den kommenden Montag hat unser künstlerischer Leiter Jürgen Königer auf die Schnelle noch ein dickes Überraschungspaket geschnürt!
Und das wird so richtig krachen. Als besonderer Support vor dem Film ‘Unter Kontrolle’ werden Moop Mama aus München die Hafenbühne mal so richtig ins Schwingen bringen!
Moop Mama Urban Brass? … Ihren Namen lassen wir die Jungs am besten selbst erklären:

grafik: moop mama
Seit der Gründung im Jahr 2009 ist die Band unterwegs. Guerilla Gigs auf Plätzen, in Parks, vor Unis, in besetzten Häusern, doch auch in Clubs, auf Festivals. Die Zurückeroberung des öffentlichen Raumes ist Konzept: Urban Brass. Moop Mama ist immer und überall einsatzbereit.
„Eine Truppe, die als der nächste große Geheimtipp gelten darf. Moop Mama das ist die Verbindung von Straßenmusik-Philosophie, Brass Band und dem funkigen Protest-Hardcore-Hip-Hop, wie ihn die Amerikaner von Rage against the Machine etablierten. Münchens derzeit fetteste Bläsersätze und krasseste Rhymes“ so die Süddeutsche Zeitung. So mancher bezeichnet ihre Musik als eine Symbiose aus La Brass Banda und Fanta 4.
Am besten ihr hört selbst - am 1. August ab 20:30 auf der Hafentreppe. Das Überraschungspaket gibts inclusive Film für schlappe 7 Euro! Wenn das mal nix ist!
Viel Spaß!
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Wann habe ich das letzte Mal ein so schönes Wochenende mit so viel Input an guter Musik gehabt…? Es waren einfach zwei wunderschöne erste Abende auf dem Hafensommer.
Am ersten Abend war ich sehr gespannt auf den Live-Auftritt von Suzanne Vega. Schon nach dem ersten Lied hat sie uns das Gefühl gegeben, dass sie die Nacht verzaubern wird. Was für eine wunderschöne Stimme und eine ganz besondere Ausstrahlung sie hat. Kein Wunder, dass ein Fan irgendwann schreien musste: “I love you Suzanne!!!”. Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder diese Zeit genossen hat und schließlich glücklich nach Hause gegangen ist.
Am Samstag war dann Jazzanova dran, worauf ich mich – wie ihr schon wisst – sehr gefreut habe. Die Musik ist quasi “meine Musik”, also war ich natürlich gespannt, welche Art von Publikum an dem Abend kommen würde. Das Publikum war bunt gemischt und meiner Meinung nach gut gelaunt..:-) Die Musik und die Qualität von Jazzanova war mir natürlich schon bekannt. Weil ich sie aber noch nie mit Paul Randolph erlebt hatte, hat es mich interessiert, was für einen Sound sie uns zusammen liefern werden.
Paul ist, wie ich erwartet habe, einfach hervorragend aufgetreten. Wer ihn noch nicht gekannt hat, war sicher überrascht, was für ein guter Soulsänger er ist. In der Art wie ich ihn beim Soundcheck kennen lernen durfte, habe ich aber nicht damit gerechnet, dass er plötzlich auf der Bühne so lebendig wird und was für eine Stimmung er im Publikum erzeugen kann. Er hat es geschafft, dass am Ende an die 80% des Publikums getanzt hat – auch auf dem kleinen Steg zwischen Bühne und Zuschauertribüne mit Paul zusammen. Die Bandmitglieder von Jazzanova waren auch sehr zufrieden mit ihrem Auftritt und der Reaktion des Publikums, die sie gesehen haben.
Man kann sich jetzt so sehr auf den Auftritt heute Abend freuen, bei dem er mit Phoneheads und dem Philharmonisches Orchester Würzburg auftreten wird. Es ist eine sehr spannende Geschichte, weil diese drei verschiedenen Welten am Dienstag nämlich zum ersten Mal aufeinander treffen werden. Persönlich haben sie sich erst gestern bei der ersten Probe kennengelernt.
Paul ist sich aber schon so sicher, dass es gut werden wird. Er hat für den Auftritt heute Abend drei Monate lang trainiert und ist schon so weit, dass er sich fast nur noch auf das tolle Gefühl nach seinem Auftritt freuen kann.
“Ich wollte nicht mit irgendeiner Unsicherheit oder irgendeinem Zweifel die Probe anfangen. Ich habe alles studiert, ich kenne jetzt die Musik so gut und ich kann das jetzt auch gut. Also von meiner Seite aus kann eigentlich nichts schief gehen.”
So viel kann ich schon verraten, dass ich gestern bereits bei der Probe Gänsehaut bekommen habe…
So, lasst uns jetzt einfach auf den heutigen Abend freuen!
jazzu
Videos von Samstag Abend:
Jazzanova Live feat. Paul Randolph 23.07.11 @ Hafensommer – Würzburg, Germany
Jazzanova Live feat. Paul Randolph 23.07.11 @ Hafensommer – Würzburg, Germany




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Ob uns Suzann Vega das heute Abend wohl als Ständchen singen wird?
Egal – wir freuen uns auf jeden Fall auf ein tolles Geburtstagskonzert mit ihr und Beady Belle. Denn es ist wieder Hafensommerzeit und mit der Eröffnung heute Abend dürfen wir schon unseren 5. Geburtstag feiern! Und das hoffentlich mit vielen, vielen Hafensommer- und Musikfreunden, die unsre Treppe eifrig füllen… Heute, und in den nächsten drei Wochen!
Mit 5 fühlen wir uns noch nicht ganz erwachsen, aber ich denke wir entwickeln uns ganz gut und jedes Jahr ein bisschen weiter…und wähnen uns auf einem guten Weg uns als kulturelles Highlight fest im Würzburger Kalender und vielleicht auch in den Herzen so mancher Besucher zu verankern. Oder was meint Ihr?
Wir freuen uns jedenfalls auf Euch und eine tolle Zeit am Hafen!
(julie)
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